Tipps und Tricks beim Türen streichen

Beim Renovieren der Wohnung werden gerne die Türen vergessen. Dabei kann sich die Mühe lohnen – gerade in Altbauwohnungen gibt es oft schöne Holztüren, die sich unter den alten Farbschichten hervorzaubern lassen.

Heimwerker benötigen dabei nur etwas handwerkliches Geschick, um die Tür wieder auf Vordermann zu bringen.

Wie immer sollte der Raum, in dem Sie arbeiten,  gut gelüftet sein, um die Gerüche von Farbe bzw. Lack zu verringern. Gegenfalls sollten Sie mit einem Ventilator arbeiten.

Schritt 1
Prüfen  Sie, ob der alte Lack herunter muss oder ob man ihn einfach überstreichen kann. Die zweite Variante ist einfacher und schneller als ein kompletter Neuanstrich, jedoch muß dafür die Lackierung der Tür noch gut erhalten sein und darf nicht schon abblättern. Entfernen Sie vor der Bearbeitung Türschloß und -beschläge.

Schritt 2
Beizen oder schleifen Sie die alte Farbe (z.B. mit groben Schleifblocks Korn 60) ab. Sollten Sie ein Abbeizmittel verwenden, so achten Sie darauf, dass die Oberflächen gut austrocknen. Schleifen Sie auch diese Flächen vor (z.B. mit mittleren Schleifblocks Korn 100).

Schritt 3
Bringen Sie den Grundanstrich dünn auf, z.B. mit einem Florroller oder einem Pinsel. Zunächst grundieren Sie die Vorderseite und dann die Rückseite der Türen.  Nach den Türblättern  dann die Kanten und Falze bearbeiten. Sobald die Grundierung vollständig getrocknet ist, schleifen Sie diese wiederum nach (z.B. mit feinen Schleifblocks Korn 180).

Schritt 4
Tragen Sie nun die Farbe mit einem Florroller oder einem Pinsel auf, genauso wie vorher bei der Grundierung. Verwenden Sie entweder Öl- oder Latex-(Wasser) Farben. Ölfarben sind etwas schwerer zu verarbeiten, aber länger haltbar als Farben auf Wasserbasis. Achten Sie darauf, dass Sie die Farbe nicht zu dick auftragen, um eine gleichmäßig glatte Oberfläche zu erzielen.

Schritt 5
Sobald die Türen komplett trocken sind, schleifen Sie Unebenheiten ab (z.B. mit feinen Schleifblocks Korn 180). Achten Sie dabei darauf, nicht zu fest aufzudrücken, damit Sie nicht zu viel Farbe abschleifen. Anschließend dann den Endanstrich aufbringen. Wenigstens 24 Stunden warten, bis Sie das entfernte Schloß und  die entfernten Beschläge wieder anbringen.

Für all‘ diese  Schleifaufgaben haben sich unsere Schleifblocks bestens bewährt. Hier klicken.

Schritt 6
Reinigen Sie, insbesondere bei hochwertigen Pinseln, diese mit Verdünner oder bringen Sie billige Pinsel ungereinigt zum Recyclinghof.

Abschließend:

alles für die schnelle Oberflächenbearbeitung

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Türen neu zu streichen kann ganz schön mühselig und aufwändig sein. Drum nehmen Sie sich die Zeit und gehen Schritt für Schritt vor. Ein ausgezeichnetes Arbeitsergebnis wird Sie für all’ Ihre Mühen entschädigen

Tipps und Tricks beim Schleifen

Tipps und Tricks beim Schleifen

Schleifpapier bzw. Schleifgewebe braucht man, um Oberflächen bzw. deren Beschichtungen an- bzw. abzuschleifen.

Mögliche Verwendung:

  • Wer seinen Dielenboden aufwerten möchte, setzt eine grobe Körnung (Korn 24 bis Korn 60) zum Abschleifen der alten Beschichtungen und zum Planschleifen der Holzdielen ein.
  • Wer Zargen, Türen, Fenster, eben alles was man Beschichten kann, abschleifen will setzt eine mit mittlere Körnung (Korn 60 bis Korn 100) ein.
  • Wer Untergründe vor dem Lackieren anschleifen will setzt eine feine Körnung (Korn 120 bis Korn 180) ein
  • Wer vor dem Lackieren Karosserien anschleifen will setzt sehr feines Schleifkorn (Korn 220 bis Korn 1000) ein. Hierzu bedient man sich des wasserfesten Schleifpapiers.
  • Wer darüber hinaus noch feinere Oberflächen braucht, beispielsweise für Hochglanzlacke setzt ultra feines Schleifkorn (Korn 1000 bis 5000) ein.

Für mittlere und feine Schleifaufgaben haben sich unsere Schleifblocks bestens bewährt. Hier klicken.

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Zur besseren Verwendung setzen Sie Schleifpapier auf folgenden Schleifmaschinen ein:

  • Schwingschleifer
    Anwendung: für grobe und mittlere Körnungen zum An- bzw. Abschleifen von Holz und Lackoberflächen
  • Tellerschleifer/ Langhalsschleifer
    Anwendung: für grobe und mittlere Körnungen zum Schleifen großer (Wand-) Flächen
  • Dreiecksschleifer
    Anwendung: für grobe bis feine Körnungen zum Schleifen in Ecken, Kanten und zwischen Treppenstufen
  • Exzenterschleifer
    Anwendung: für grobe bis feine Körnungen zum Schleifen von Flächen und Kanten;
    auch zum Vorschliff vor dem Wachsen bzw. Polieren
  • Rundschleifer
    Anwendung für feine bis ultrafeine Körnungen zum Schleifen vor dem Polieren bzw. zum Polieren von Hochglanzlacken
  • Winkelschleifer
    Einsatz: für grobe bis mittlere Körnungen mit Fiberscheiben zum Schleifen von Metallen, Schweißnähten etc.
  • Bandschleifer
    Einsatz: für grobe bis feine Körnungen mit Schleifbändern zum Planschleifen von Flächen und zum Abtragsschleifen.

Tipp: Es empfiehlt sich die Schleifgeräte mit einem Absauggerät zu nutzen Dies schützt den Schleifer (Atemwege) und die Umwelt (einstauben).

Tipps und Tricks beim Karosserieschleifen

Praktische Tipps haben wir bei Oldtimer-TV Gefunden.
Sehen Sie dort das Video über „Karosserie spachteln am Oldtimer“

„…Vor den eigentlichen Lackierarbeiten ist es nach der Karosserie-Restauration häufig unerlässlich, einige Stellen zusätzlich mit Spachtelmasse nachzuarbeiten, um eventuelle leichte Unebenheiten auszugleichen. Größere Beulen sollte man dennoch vorher entfernen. An welchen Stellen das Spachteln notwendig ist, erfährt man durch sanftes abstreichen der Flächen mit der flachen nackten Hand. Die Hand ist sehr sensibel und nimmt feinste Unebenheiten durchaus wahr.

Bevor aber mit den Ausbesserungsarbeiten durch Spachteln begonnen werden kann, müssen alle Stellen, an denen gespachtelt werden soll, blank geschliffen werden. Vor allem wenn sich zuvor an den Stellen Lackfehler oder Risse befunden haben. Alte Risse und Lackfehler werden immer wieder kommen, selbst wenn diese Überspachtelt werden. Deshalb ist eine ordentliche Vorbereitung unbedingt notwendig. Das Herunterschleifen alter Lack- und Spachtelreste erfolgt mit einem groben 50er Schleifpapier….“

http://www.oldtimer-tv.com/oldtimer/DE/tipps-tricks/index.php?Seite=155

Tipps und Tricks beim Küchenmöbel streichen

Küchenmöbel neu zu streichen ist eine hervorragende Alternative zum Neukauf einer Küche. Es spart nicht nur Geld, sondern, bei richtiger Anwendung, bekommen Sie auch noch ein ausgezeichnetes Ergebnis.

Am einfachsten lassen Sie dabei den inneren Teil der Küchenschränke unbearbeitet. Den sieht man eh nur, wenn die Türen geöffnet werden. Zudem muss nicht alles aus den Schränken geräumt werden.

Der Raum, in dem Sie arbeiten, sollte gut gelüftet sein, um die Gerüche von Farbe bzw. Lack zu verringern. Gegenfalls sollten Sie mit einem Ventilator arbeiten.

Schritt 1
Entfernen Sie alle abschraubbaren Teile der Küchenmöbel, wie Handgriffe, Scharniere und Knöpfe. Decken Sie alle Arbeitsplatten gut ab, z.B. mit Folie. Entfernen Sie die Türen nicht. Mit Abdeck-Klebeband alle Scharniere sauber abkleben.

Schritt 2
Beizen oder schleifen Sie die alte Farbe (z.B. mit groben Schleifblocks Korn 60) ab. Sollten Sie ein Abbeizmittel verwenden, so achten Sie darauf, dass die Oberflächen gut austrocknen. Schleifen Sie auch diese Flächen vor (z.B. mit mittleren Schleifblocks Korn 100).

Schritt 3
Bringen Sie den Grundanstrich dünn auf, z.B. mit einem Florroller oder einem Pinsel. Zunächst grundieren Sie die Vorderseite der Türen, dann öffnen Sie diese und grundieren deren Rückseite. Nach den Türen dann den Rest der Korpusse bearbeiten. Sobald die Grundierung vollständig getrocknet ist, schleifen Sie diese wiederum nach (z.B. mit feinen Schleifblocks Korn 180).

Schritt 4
Tragen Sie nun die Farbe mit einem Florroller oder einem Pinsel auf, genauso wie vorher bei der Grundierung. Verwenden Sie entweder Öl- oder Latex-(Wasser) Farben. Ölfarben sind etwas schwerer zu verarbeiten, aber länger haltbar als Farben auf Wasserbasis. Achten Sie darauf, dass Sie die Farbe nicht zu dick auftragen, um eine gleichmäßig glatte Oberfläche zu erzielen.

Schritt 5
Sobald die Küchenmöbel komplett trocken sind, schleifen Sie Unebenheiten ab (z.B. mit feinen Schleifblocks Korn 180). Achten Sie dabei darauf, nicht zu fest aufzudrücken, damit Sie nicht zu viel Farbe abschleifen. Anschließend dann den Endanstrich aufbringen. Wenigstens 24 Stunden warten, bis Sie die entfernten Handgriffe etc. wieder anbringen.

Schritt 6
Reinigen Sie, insbesondere bei hochwertigen Pinseln, diese mit Verdünner oder bringen Sie billige Pinsel ungereinigt zum Recyclinghof.

Abschließend:

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Küchenmöbel neu zu streichen kann ganz schön mühselig und aufwändig sein. Drum nehmen Sie sich die Zeit und gehen Schritt für Schritt vor. Ein ausgezeichnetes Arbeitsergebnis wird Sie für all’ Ihre Mühen entschädigen

Tipps & Tricks bei der Holzlasur

Gerade, wenn Sie bei der Oberflächenbearbeitung von Holzmöbeln den Charakter der Holzmaserung herausstellen wollen kann die Holzlasur die Lösung sein. Gab es früher Möbellasuren nur in verschiedenen Brauntönen, gibt es diese heute auch in tollen Farben.
Schritt 1
Prüfen Sie die Oberfläche des Holzes. Ist es naturbelassen müssen Sie das Holz nur abfegen und mit einem angefeuchteten Tuch abwaschen. Danach können Sie es neu streichen.
Ist Ihr Holzteil lackiert, lasiert oder gewachst, müssen Sie den (losen) Altanstrich mit einem Schleifpapier (z.B. Korn 60) oder einem Spachtel vorsichtig abtragen. Dann die Flächen von Fett, Schmutz, Schleifstaub und Lackpartikeln zu säubern. Anschließend das Holz erneut mit mittlerem Schleifpapier (z.B. Korn 120) schleifen und abschließend z.B. mit einem Mikrofasertuch wieder abwischen. Gerade für die schöne Holzmaserung ist dies notwendig, damit die Lasur in das Holz eindringen kann. Prüfen Sie immer wieder mit der Hand, dass sich alles gleichmäßig glatt anfühlt.

Schritt 2
Rühren Sie die Lasur an und tragen Sie diese mit dem Pinsel auf. Streichen Sie möglichst in Richtung der Holzfaser und machen Sie keine Pausen, um ein gleichmäßiges Ergebnis zu
Anschließend das Holz gut trocknen lassen. Durch die Feuchtigkeit der Lasur stehen nun die Holzfasern auf und die Oberfläche fühlt sich rauh an. Nehmen Sie nun ein feines Schleifpapier (z.B. Korn 180) und schleifen Sie das Holz ganz leicht ab, bis es sich wieder glatt anfühlt. Anschließend müssen Sie auch hier den Schleifstaub mit einem Mikrofasertuch entfernen.
Lasieren Sie die Holzoberfläche ein zweites Mal und – je nach Farbton – auch noch ein drittes Mal. Nach dem Lasieren immer wieder leicht mit dem feinen Schleifpapier (z.B. Korn 180 oder 220) nachschleifen und den Schleifstaub mit einem Mikrofasertuch entfernen.
Bestens bewährt haben sich hierbei unsere Schleifblocks, weil sie gut in der Hand liegen und die Finger beim Schleifen schützen. Hier klicken

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Gefällt Ihnen die farbige Oberfäche so können Sie das lasierte Holz so lassen. Mit Möbelwachs oder Holzöl kann die Oberfläche einen seidenmatten Glanz bekommen.
Bei der Verwendung von Wachsen bzw. Ölen sollten Sie das Holz außerdem alle ein bis zwei Jahre nachölen, um einen ausreichenden und langfristigen Schutz für das Holz zu gewährleisten.