Die Fensterbank hat’s nötig

Gerade zum Ende des Winters sollte man seine Fensterbänke prüfen und, wenn nötig, neu lackieren.

Sie streichen eine Fensterbank aus Holz mit Grundierung und drei Lagen Farblack. Dazu erst den Schmutz entfernen, dann neu streichen.

Schleifen Sie die Ablage

  1. Damit beim Streichen Ihrer Fensterbank auch die Farbe haften bleibt, müssen Sie zuerst einmal die komplette Fensterbank von allen Farbresten und sonstigem Schmutz befreien.
  2. Sie sollten zuerst Schleifpapier mit grober Körnung verwenden und die Fensterbank abschleifen.
  3. Nachdem Sie den ersten Schliff beendet haben, nehmen Sie nun feineres Schleifpapier. Schleifen Sie die Fensterbank so lange mit dem feinen Schleifpapier, bis Sie die Holzmaserung sehen können.
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  5. Wenn alles komplett abgeschliffen ist, sollten Sie die Fensterbank vor dem Streichen mit einem feuchten Lappen abgeputzt haben. Entfernen Sie alle Staubreste sorgfältig.
  6. Dann sehen Sie nach, ob Sie in Ihrer Fensterbank Holzrisse feststellen können. Wenn ja, dann bessern sie diese mit Holzspachtel aus. Anschließend verschleifen mit feiner Körnung, sodass nichts mehr von der Ausbesserung zu sehen ist.

Streichen Sie die Ablage

  1. Nachdem Sie Ihre Fensterbank abgeschliffen, gespachtelt und gereinigt haben, können Sie mit dem Abkleben Ihrer Fensterbank beginnen. Kleben Sie die Ränder gründlich mit Klebeband ab. Warum? Nicht dass Sie versehentlich das Fenster mitstreichen!
  2. Nun können Sie mit dem Streichen der Grundierung beginnen. Streichen Sie mit einem großen Pinsel die breiten Stellen der Fensterbank. An den Engstellen verwenden Sie einen kleinen Pinsel zum Streichen.
  3. Wenn Sie die Grundierung aufgebracht haben, schleifen Sie mit dem feinen Schleifpapier einmal kurz über die gestrichene Fensterbank. Nur aufrauen, nicht abschleifen. Das Aufrauen ist wichtig, damit anschließend der Farblack haftet.
  4. Anschließend können Sie die Fensterbank mit Farbe streichen. Streichen Sie insgesamt drei Schichten und rauen Sie auch beim zweiten Streichen die Farbe etwas auf. Nur die letzte Schicht wird nicht mehr mit Schleifpapier behandelt.
  5. Verlaufene Farbe sollte sofort von der Fensterbank entfernt werden.

Nun haben Sie wieder lange Freude an der schön gestrichenen Fensterbank

 

Türen wieder auffrischen

Beim Renovieren der Wohnung sind auch die Türen wichtig. Oft lohnt sich die Mühe, gerade bei schönen (Echt-)Holztüren in Altbauwohnungen. Dort sind manchmal schöne Holzmaserungen noch unter den alten Farbschichten zu entdecken.

Auch erfahrene Heimwerker benötigen dabei schon handwerkliches Geschick, damit bei der Bearbeitung die Tür keinen Schaden nimmt.

Zudem müssen Sie Ihre Gesundheit schützen, daher sind beim Lackieren und Abschleifen (Gummi-)Handschuhe und Atemschutz Pflicht.

Ob der alte Lack abgeschliffen werden muss oder „einfach“ überlackiert werden kann hängt davon ab, wie gut die Türen erhalten sind. Wenn schon die Lackierung abblättert, so muss auf alle Fälle erst geschliffen werden, weil sonst die neue Farbe nicht hält und die Tür bald wieder unansehnlich wird.

Und auch beim Überlackieren muss die Oberfläche vorher, wenigstens ganz fein, angeschliffen werden. Feines Schleifpapier in Korn 100 oder 120 reicht dazu in der Regel aus.

Außerdem muss die Tür vor dem Streichen natürlich von Staub und Fett befreit werden. Als bitte nicht einfach „drauf los“ pinseln. Bei hartnäckigen Oberflächen hilft die Nitro-Verdünnung als Lösemittel.

Altlack entfernen, so geht’s:

Wenn notwendig oder gewünscht, dass die Tür einen ganz neuen Anstrich erhält oder wenn sie später nur eingeölt werden soll dann stehen drei Methoden zur Wahl:
Abschleifen mit Schleifpapier
Abbeizen mit chemischen Mitteln
Aufweichen mit Heißluft.

Zum Abschleifen gibt es zum einen elektrische Werkzeuge (Schwingschleifer, Bandschleifer), mit denen sich das Holz auch von dickeren Lackschichten befreien lässt. Für den ersten Schleifgang verwendet man Schleifpapier in Korn 80 oder 100. Der Nach- oder Zwischenschliff erfolgt mit Korn 120 oder 150. Zum Endschliff kommen Korn 180 bis 240 in Frage.

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Beim Einsatz von Elektrowerkzeugen gilt es dabei sorgfältig und vorsichtig zu arbeiten, sonst wird die Oberfläche ungleichmäßig oder es wird das Holz beschädigt. Am besten ist es, wenn der Schleifstaub zudem mit einem (angeschlossenen) Staubsauger abgesaugt werden kann.

Beim Abbeizen wird die alte Farbe mit speziellen Lösungsmitteln entfernt. Meist ist es eine handelsübliche Abbeizpaste, die dick aufgetragen wird. Nach etwa 15 Minuten kann die Farbe dann mit einem Spachtel abgelöst werden. In Ecken und Kanten hat sich daneben Schleifvlies gut bewährt.

Variante drei schließlich ist die Heißluftpistole. Aber Achtung: Zu viel Wärme kann das Holz verbrennen. Also das Gebläse nicht zu nah an das Holz und nicht zu lange auf eine Stelle halten. Den weich gewordenen Altlack auch hier mit einem Spachtel sorgfältig entfernen.

Streichen, so geht’s:

Zum eigentlichen Streichen empfiehlt es sich, die Türen auszuhängen und auf Böcke bzw. eine abgedeckte Werkbank zu legen. Die Holzoberfläche muss nun zunächst grundiert werden. Dazu lassen sich die Ecken mit dem Pinsel und der Rest mit einer Farb-Walze lackieren. Dabei bitte den Lack nicht zu dick aufgetragen werden. Zudem zügig und immer geradlinig in Faserrichtung streichen. Ist der Voranstrich getrocknet, dann vor der endgültigen Lackierung die Türe mit Korn 100 oder Korn  120 zwischen schleifen.

Kleine Risse im Holz lassen sich dabei mit speziellem Holzkitt auffüllen.

Bei der gesamten Aktion bitte immer auf die eigene Gesundheit achten, also einen Atemschutz und Handschuhe tragen, um sich vor Giftstoffen und Feinstaub zu schützen. Wichtig ist es auch die Räume gut zu lüften oder wenn möglich gleich draußen zu arbeiten.

Nicht zuletzt sollte der Heimwerker beim Renovieren der Türen an die Umwelt denken: Farbreste und Abbeiz-Mittel gehören nicht in den Hausmüll oder den Ausguss. Sie müssen in gut verschließbaren Behältern gesammelt und als Sondermüll beim Recyclinghof abgegeben werden.

 

Kommode im Vintage-Look

Alt ist wieder modern!

Oberflächen im „Schlabber Look“ oder „Shabby Chic“ sind wieder in Mode und mit etwas Aufwand auch selber herzustellen.

Reinigen Sie das Möbelstück, das später im Shabby Chic Vintage-Look erstrahlen soll, zunächst gründlich und schleifen die Oberfläche sorgfältig ab.

Dazu eignen sich Drahtbürste und Schleifpapier, Bohrmaschinen mit entsprechenden Schleifaufsätzen oder spezielle Schleifgeräte. Bestens bewährt haben sich unsere Schleifblocks. Hier klicken

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Heimwerker Set

Um Augen und Lunge vor kleinen Splittern und Schleifstäuben zu schützen, sollte man Schutzbrille und Atemschutz tragen.

Es braucht zwar etwas mehr an Zeit und Kraft, aber dadurch hält die Farbe später länger. Wischen Sie den Schleifstaub jeweils hinterher gründlich ab.

Nun können Sie das Möbelstück im gewünschten Farbton mit Acrylfarben bemalen. Lassen Sie es anschließend  gut trocknen.

Nehmen Sie nun einen Schwamm und Wischen Sie damit die weiße über die bunte Acrylfarbe, um den typischen Patina-Effekt für den Shabby Chic selbst zu erzeugen. Lassen Sie diese zweite Farbschicht ebenfalls gut trocknen.

Damit nun das Holz an einigen Stellen wieder durchscheint, so dass die Kommode alt und abgenutzt aussieht, schleifen Sie an einigen Stellen mit feinem Schleifpapier oder unseren Schleifblocks etwas von der Farbe ab.

Schon strahlt Ihr Möbelstück im „alten“ Stil. Noch authentischer sieht es übrigens aus, wenn Sie zum Öffnen der Schubladen und Türen, auf alt getrimmte Beschläge (Griffe etc.) verwenden. Ein Besuch des nächsten Flohmarkts kann da schon weiterhelfen…

Rost schläft nicht – Zäune und Geländer im Frühjahr schleifen und lackieren

Das Frühjahr ist die beste Jahreszeit, um Balkongeländer und Gartenzäune aus Metall, an denen die Farbe abblättert und Rost zum Vorschein kommt, wieder glänzend in Form zu bringen und fit für das Jahr zu machen.

Um Zaun oder Geländer wieder mit Glanz und langanhaltendem Rostschutz zu versehen, sollte man ein paar Regeln beachten, vor allem, wenn der letzte Anstrich bereits einige Jahre zurück liegt.

Grundsätzlich muss der Rost auf jeden Fall entfernt werden, und zwar bis auf das blanke Metall. Man sollte ihn niemals überstreichen. Sonst wird man nicht lange Freude an der neuen Lackierung haben. Denn die Korrosion geht unter dem Lack weiter und schon bald wird der Rost wieder seine hässlichen Flecken zeigen.

Zum Entfernen von Rost eignen sich Drahtbürste und Schleifpapier, Bohrmaschinen mit entsprechenden Schleifaufsätzen oder spezielle Schleifgeräte. Bestens bewährt haben sich unsere Schleifblocks. Hier klicken

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Um Augen und Lunge vor kleinen Splittern und Schleifstäuben zu schützen, sollte man Schutzbrille und Atemschutz tragen.

Anschließend wird auf das blanke, trockene, fett- und staubfreie Metall zuerst eine Rostschutzfarbe bzw. Grundierung aufgebracht.

Damit hat Rost in Zukunft keine Chance mehr.

Fensterläden – Frühlingstage für Reparatur und Neuanstrich nutzen

Fensterläden sind wieder im Trend. Sie geben Hausfassaden einen zusätzlichen Pfiff: Mit ihnen lassen sich farbige Akzente setzen, die dem Haus Individualität und Charakter verleihen.

Blättert bei der Lack ab, ist es höchste Zeit für einen neuen Anstrich. Die (Neu-)Lackierung von Fensterläden kann recht zeitaufwändig sein, da sie meist aus Lamellen bestehen, deren Zwischenräume oft nur schwer erreichbar sind. Die Arbeiten müssen fachgerecht ausgeführt werden, dann hat man auch wieder viele Jahre Freude an seinen Fensterläden.

Vorarbeiten und Lackierung selbst hängen von der Beschaffenheit der Fensterläden ab. Ist der Altanstrich intakt und nicht verwittert, dann muss er vor dem neuen Anstrich nur mit Wasser und Seife gut gereinigt und anschließend fein angeschliffen werden. Ist er jedoch stark verwittert, rissig und blättert er bereits ab, dann ist mehr Aufwand angesagt.

Wenn der Fensterladen ausgebaut und die Beschläge entfernt sind, lässt er sich am besten auf einem Holzbock bearbeiten. Um alte Lackschichten zu entfernen, gibt es verschiedene Möglichkeiten, die abhängig von der Härte und Beschaffenheit des Holzes und den zuvor verwendeten Lacken sind.

Zum Entfernen eignen sich Drahtbürste und Schleifpapier, Bohrmaschinen mit entsprechenden Schleifaufsätzen oder spezielle Schleifgeräte. Bestens bewährt haben sich unsere Schleifblocks. Hier klicken

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Um Augen und Lunge vor kleinen Splittern und Schleifstäuben zu schützen, sollte man Schutzbrille und Atemschutz tragen.

Anschließend wird auf das Holz zuerst eine Grundierung und dann der Decklack aufgebracht.

Gartenmöbel – Fit für den Sommer

So bekommen Sie Ihre grauen Gartenmöbel wieder hin.

Bei Holzgartenmöbeln sieht man zwar den Dreck nicht so gut, sie wirken nach dem Winter aber oft stumpf und grau. Es gibt Menschen denen gefällt genau diese Optik bei ihren Holz Gartenmöbeln.

Holzmöbel brauchen da schon mehr Zuwendung, in Form von speziellen Lasuren. Diese sollte man aber nicht zu dick auftragen weil auch das die Holzstruktur angreifen kann. Außerdem gibt es neue Mittel in Sprühform, die sich bereits am Markt einen guten Namen gemacht haben, weil sie sehr einfach zu handhaben sind.

Um vorher die alten Lackschichten zu entfernen, gibt es verschiedene Möglichkeiten, die abhängig von der Härte und Beschaffenheit des Holzes und den zuvor verwendeten Lacken sind.

Zum Entfernen eignen sich Drahtbürste und Schleifpapier, Bohrmaschinen mit entsprechenden Schleifaufsätzen oder spezielle Schleifgeräte. Bestens bewährt haben sich unsere Schleifblocks. Hier klicken

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Um Augen und Lunge vor kleinen Splittern und Schleifstäuben zu schützen, sollte man Schutzbrille und Atemschutz tragen.

Anschliessend dann wieder ölen, danach sehen die Holzmöbel wieder aus, wie neu.

Heizkörper schleifen und lackieren

Gerade zum Ende der Heizperiode sollte man seine Heizkörper prüfen und, wenn nötig, neu lackieren.

Dazu erst den Schmutz entfernen, dann neu streichen.

Viele Heizkörper vergilben und verschmutzen im Laufe der Jahre. Spätestens wenn Roststellen zu sehen sind, sollte gehandelt werden. Wenn die Stellen durchrosten, kann Heizungswasser austreten.

Es ist selbst für Laien nicht schwer, einen Heizkörper in Schuss zu bringen. Er kann mit Pinsel und Rolle oder Spritzpistole lackiert werden.

Beschädigte Lackoberflächen müssen neu angestrichen werden.

Zuvor sollten Rost und Schmutz entfernt werden. Zum Entfernen von Roststellen eignen sich klassische Schleifbogen mit der Körnung 180.

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Damit sollte man schleifen, bis die Stelle metallisch glänzt. Nun werden die entrosteten Stellen mit Rostschutz vorlackiert und gegebenenfalls beigeschliffen. Danach muss der Heizkörper abgestaubt und eventuell feucht abgewischt werden und dann mit speziellem Heizkörperlack gestrichen werden.

Am besten gelingt der Anstrich, wenn der Heimwerker den Lack außerhalb der Heizperiode aufpinselt. Denn auf einem warmen Heizkörper trocknet der Lack zu schnell, die Oberfläche wird bucklig wie eine Orangenhaut.