Tipps und Tricks beim Kiefernholz streichen

Gerade das harzhaltige Kiefernholz hat so seine Tücken. Um Ihr Holz in Zukunft ohne Frust streichen zu können, sollten Sie ein paar grundlegende Dinge beachten.

Schritt 1
Ist das Kiefernholz naturbelassen, müssen Sie das Holz nur abfegen und mit einem angefeuchteten Tuch abwaschen. Danach können Sie das Kiefernholz neu streichen

Ist Ihr Kiefernholz lasiert, müssen Sie die Lasur bzw. den (losen) Altanstrich mit einem Schleifpapier (z.B. Korn 60) oder einem Spachtel vorsichtig abtragen. Dann die Flächen von Fett, Schmutz, Schleifstaub und Lackpartikeln zu säubern. Anschließend das Holz erneut mit mittlerem Schleifpapier (z.B. Korn 120) schleifen und abschließend z.B. mit einem Mikrofasertuch wieder abwischen

Gewachste Oberflächen auf Kiefernholz müssen großflächig abgetragen werden, da das Wachs auch in den Poren des Holzes aufliegt. Sie müssen die gesamte Oberfläche des Kiefernholzes bis zum Holzkern (ca. 1-2 mm) abschleifen, z.B. grob mit Korn 60 und mittelfein mit Korn 120. Dazu benötigen Sie entweder viel Muskelkraft oder eine geeignete Schleifmaschine. Anschließend müssen Sie auch hier den Schleifstaub mit einem Mikrofasertuch abwaschen

Wollen Sie eine biologische Variante wählen, so können Sie jetzt das Holz mit geeigneten Ölen bzw. Wachsen bearbeiten. Diese Mittel bringen Sie bitte direkt auf dem Holz an und reiben es entsprechend in die Poren ein. Nach 2-3 maliger Bearbeitung ist dann die Oberfläche fertig.

Beim Lackauftrag geht es ansonsten mit Schritt 2 weiter.

Schritt 2
Wenn Sie sich für Lack oder Dispersionsfarbe entscheiden, wird das Kiefernholz zwar farbig, aber die Natürlichkeit des Kiefernholzes geht verloren. Es kommt bei der Auswahl des Farbtyps darauf an, wie das Kiefernholz später wirken soll. Die Oberfläche grundieren und ggf. Unebenheiten verspachteln. Trocknen lassen. Anschließend die Fläche mit feinem Schleifpapier (z.B. Korn 180) schleifen und erneut reinigen.

Schritt 3
Vor dem Lackauftrag tragen Sie die Vorstreichfarbe auf. Trocknen lassen. Unebenheiten ggf. mit ganz feinem Schleifpapier (z.B. Korn 320) abschleifen und wieder reinigen. Dieser Zwischenschliff ist die ideale Haftung für den Lack. Besonders wichtig ist es, den Schleifstaub durch abbürsten und abwischen komplett zu entfernen.

Schritt 4
Nun können Sie das Holzteil ein- bis zweimal mit einem geeignet Lack streichen. Jeder Zwischenanstrich muss durchtrocknen und wird nach dem Trocknen feinst angeschliffen, bevor der nächste Anstrich erfolgen kann. Es ist dabei darauf zu achten, dass der Lack nicht zu dick aufgetragen wird, weil er sonst nur schlecht oder gar nicht aushärtet. Ein mehrmaliger dünner Auftrag ist besser.

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Bei der Verwendung von Wachsen bzw. Ölen sollten Sie das Holz außerdem alle ein bis zwei Jahre nachölen, um einen ausreichenden und langfristigen Schutz für das Holz zu gewährleisten.

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